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Koriander

"Coriandrum sativum". Wie kaum ein anderes Kraut polarisieren Duft und Geschmack von Koriander – die einen lieben sein Aroma und beschreiben es als erfrischend zitronig mit einer leichten Salbeinote, die anderen empfinden es als aufdringlich bis beissend. Mit dem Aufkommen von asiatischen Speisen hat der Koriander auch in unseren Küchen Einzug gehalten.

Hier passt Koriander

Koriandergrün ist das i-Tüpfelchen auf Currygerichten. Es harmoniert besonders mit anderen frischen Kräutern wie Minze, Basilikum und Petersilie, wie auch in Verbindung mit Zitrone oder Chili. Speisen verzaubert er mit einer exotischen Note, er aromatisiert Saucen wie auch Suppen. Der gemahlene Koriander ist milder, versöhnlicher und verbindet geradezu vorzüglich verschiedene starke Aromen. Er ist deshalb aus keiner Currymischung wegzudenken.

Unser Küchentipp

Frische Korianderblätter erst ganz am Schluss über das fertige Gericht streuen oder mitreichen. Aromatischer als gekauftes Korianderpulver sind getrocknete Samenkörner, welche sich in einer Pfanne bei milder Hitze anrösten und danach mahlen lassen.

Koriander aus dem Garten

Koriander gedeiht auch bei hiesigen klimatischen Bedingungen. Die einjährige Pflanze fühlt sich sowohl im Topf wie im Freien wohl. Am liebsten hätte Koriander morgens Sonnenschein und nachmittags etwas Schatten.

Und ausserdem...

In der Naturheilkunde gilt Koriander seit jeher als bakterienhemmendes Mittel.

Spannend zu wissen

Gewissen Studien zufolge soll Koriander den LDL-Cholesterinspiegel senken, die Insulinproduktion der Bauchspeicheldrüse unterstützen und blutzuckersenkend wirken.