Petersilie

Petersilie

Petersilie (Petroselinum), in der Schweiz liebevoll "Peterli" genannt, stammt ursprünglich aus dem östlichen Mittelmeergebiet. Ihre Blätter sind glatt, zwei- bis dreifach gefiedert und regelmässig gezahnt. Petersilie ist der Küchenklassiker überhaupt: Für kulinarische Zwecke werden besonders die glatte Petersilie und die krause Petersilie verwendet, wobei erstere wesentlich aromatischer und milder schmeckt. Petersilie ist reich an Vitamin A, C und E sowie an Mineralstoffen wie Eisen und Kalzium, Magnesium, Phosphor, Fluorid.

Hier passt Petersilie

Frisch ist sie sehr kräftig, intensiv. Gerne wird sie als Sträusschen oder kombiniert mit anderen Kräutern als "Bouquet garni" zum Würzen einer Speise länger mitgekocht und kurz vor dem Servieren entfernt. So verschmilzt der Kräutergeschmack raffiniert mit dem der Speisen, ohne dominant zu wirken (empfiehlt sich für Suppen, Fonds, Bouillon, Saucen, Ragout).

Unser Küchentipp

Auch die Stiele der Petersilie enthalten viele wertvolle Stoffe und können fein gehackt eine Speise zum Schluss aromatisieren.

Petersilie aus dem Garten

Petersilie ist pflegeleicht und kann sowohl im Garten als auch in Blumentöpfen angebaut werden. Da sie frostunempfindlich ist, lässt sie sich bereits früh im März aussäen. Sie mag es feucht und halbschattig.

Und ausserdem...

10 g Petersilie decken den täglichen Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen. Zudem wirkt er harntreibend und krampflösend, lindernd bei Erkältung, Bluthochdruck, Stress oder Frauenbeschwerden. In der Schwangerschaft sollte er dennoch nicht in Übermassen konsumiert werden.

Spannend zu wissen

Ihr Talent fürs Dekorative schätzte man bereits in der Antike: Die Griechen haben aus Petersilie Kränze geflochten und schmückten sich mit ihr für fröhliche Feste.