Rosmarin

"Rosmarinus officinalis" Der Rosmarin, ein immergrüner Halbstrauch, ist ein anspruchloses Sonnenkind, das uns mit einem intensiven, würzig-herben Aroma beschenkt. Optisch erinnert er an einen Mini-Nadelbaum und wenn man seine frischen, kleinen, länglichen Blätter zwischen den Fingern reibt, steigt einem der Duft von Fichten- oder Kiefernadeln in die Nase.

Hier passt Rosmarin

Ätherische Öle, wie zum Beispiel Kampfer, verleihen ihm seinen scharf-würzigen, leicht bitteren Geschmack. Aufgrund seiner starken Würzkraft ist Rosmarin sparsam zu dosieren, jedoch entfaltet sich sein Aroma ganz vorzüglich in Kombination mit Knoblauch und Olivenöl. In der mediterranen Küche prägt Rosmarin Lamm-, Schaf- und Wildfleischgerichte, aber er passt ebenso zu Fisch und Gemüse, zum Beispiel Tomaten und Kartoffeln.

Unser Küchentipp

In Marinaden wirkt Rosmarin als Antioxidans und verlängert damit die Haltbarkeit der Lebensmittel. Ein frischer Rosmarinzweig beim Kochen zugegeben sorgt für herzhafte Aromen.

Rosmarin aus dem Garten

Der Rosmarin ist in wilder Form vor allem im Mittelmeerraum beheimatet. Er liebt warme, sonnige Standorte. Die meisten Sorten sind nicht winterhart und fühlen sich deshalb wohler in einem Topf.

Und ausserdem...

Die Naturheilkunde sagt, dass Rosmarin verdauungsfördernd und appetitanregend wirkt.

Spannend zu wissen

Rosmarin ist essentieller Bestandteil in der Herstellung von Kölnisch Wasser, von Seifen und Haarpflegemitteln, sowie für die Kräuterlikör-Destillation (zum Beispiel im Gin).