Thymian

Thymus Vulgaris: Sein lateinischer Name "Thymus", griechisch für Mut und Kraft, ist ein Hinweis auf seine kräftige und anregende Wirkung; dies ist vielleicht mit ein Grund, warum schon die alten Griechen und Römer ihre Speisen gerne mit Thymian würzten. Die Thymus-Familie ist arten- und sortenreich, weshalb die Zusammensetzung der ätherischen Öle stark variiert. Prägend für Geschmack und Geruch sind jedoch Thymol und Carvacrol.

Hier passt Thymian

Die herbe Würze sowie die milde, pfeffrige Schärfe machen sich in den meisten Gerichten gut. Im Geschmack harmoniert Thymian mit Muskat, Lorbeer, Rosmarin und Salbei, und er verleiht sowohl Fleisch wie Fisch und Gemüse mediterranen Pep.

Unser Küchentipp

Wird Thymian getrocknet, verdreifacht sich seine Würzkraft, er soll dann mit Zurückhaltung verwendet werden.

Thymian aus dem Garten

Thymian mag es gerne warm und trocken, im Garten sind deshalb sonnige oder wärmespeichernde Standorte auszuwählen.

Und ausserdem...

Als Heilpflanze ist der Thymian vielseitig einsetzbar und gilt als Alleskönner. Seine grösste Stärke liegt in seiner heilsamen Wirkung auf die Atmungsorgane. Darüber hinaus wirkt er anregend, antibakteriell, beruhigend, blutstillend, desinfizierend, entzündungshemmend, krampflösend, pilztötend, schleimlösend, schmerzstillend, schweisstreibend und tonisierend.

Spannend zu wissen

Als Zusatz zu Räuchermitteln steht Thymian für die Anregung von Geist und Gemüt.